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Feuerwehr Celle mit drei Einsätzen am Abend – Person bricht im Schloßgraben ins Eis ein

Einsatzstelle automatische Feuermeldung
Einsatzstelle automatische Feuermeldung. - Foto: Feuerwehr Celle

Wasserrettung im Schloßpark, Mülltonnenbrand und Fehlalarm innerhalb kurzer Zeit

Celle (pm/redk). Innerhalb kurzer Zeit ist die Feuerwehr Celle am heutigen Dienstagabend, 20. Januar 2026, zu drei unterschiedlichen Einsätzen im Stadtgebiet ausgerückt. Der schwerwiegendste Einsatz führte die Kräfte in den Schloßpark, wo eine Person im Schloßgraben ins Eis eingebrochen war und aus dem Wasser gerettet werden musste.

Person im Eis eingebrochen

Gegen 19:02 Uhr wurde die Feuerwehr Celle mit dem Einsatzstichwort „Kind im Schloßgraben“ alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Person im Bereich des Schloßgrabens ins Eis eingebrochen war. Ein Wasserretter der Feuerwehr konnte die Person sichern und aus dem kalten Wasser retten. Der Einsatz erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der DLRG. Nach der Rettung wurde die betroffene Person an Land dem Rettungsdienst übergeben. Zu Ursache des Unfalls sowie Art und Umfang möglicher Verletzungen machte die Feuerwehr keine Angaben.

Papiertonne brennt im Behrenskamp

Bereits zuvor, um 18:25 Uhr, war die Feuerwehr Celle zu einem Brand im Behrenskamp alarmiert worden. Dort brannte eine Papiertonne, die von den Einsatzkräften schnell gelöscht werden konnte. Eine Ausbreitung des Feuers konnte verhindert werden.

Fehlalarm durch automatische Brandmeldeanlage

Ein weiterer Einsatz folgte um 19:38 Uhr. Die Feuerwehr wurde zu einer ausgelösten automatischen Brandmeldeanlage gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass kein Brandereignis vorlag. Der Einsatz wurde als Fehleinsatz beendet.

Die Feuerwehr Celle war damit innerhalb etwas mehr als einer Stunde dreimal im Einsatz.

Eisflächen nicht betreten

Ergänzend wird eindringlich vor dem Betreten zugefrorener Gewässer gewarnt. Auch wenn Eisflächen auf den ersten Blick noch stabil wirken, sind sie häufig nicht tragfähig. Strömungen, Temperaturunterschiede und Zuflüsse sorgen dafür, dass die Eisdecke ungleichmäßig gefriert und jederzeit einbrechen kann. Bereits wenige Schritte können lebensgefährlich sein.

Insbesondere Kinder und Jugendliche sollten nicht unbeaufsichtigt auf Eisflächen spielen. Eltern und Erziehungsberechtigte werden gebeten, entsprechend aufzuklären und auf die Gefahren hinzuweisen. Wer eine Person im Eis einbrechen sieht, sollte sich nicht selbst in Gefahr bringen, sondern umgehend den Notruf wählen und – wenn möglich – vom sicheren Ufer aus Hilfsmittel wie Stöcke, Schals oder Äste reichen, um Abstand zu halten.

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