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Feuerwehreinsatz: Kinderwagen brennt in Mehrfamilienhaus

Feuerwehreinsatz Langenhagen
Feuerwehreinsatz Langenhagen / Luheweg - © Carl-Marcus Müller / LGHNews

Brand sorgt für starke Rauchentwicklung – Feuerwehr evakuiert zwei Wohnungen

Langenhagen – (KI-redaktionell geprüft). In der Nacht zum Sonntag, 23. August 2026, ist die Ortsfeuerwehr Langenhagen zu einem Kellerbrand im Luheweg alarmiert worden. Der Einsatz begann um 2.21 Uhr. Ein brennender Kinderwagen im Eingangsbereich des Treppenhauses hatte für eine massive Verrauchung des Gebäudes gesorgt.

Beim Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich die gemeldete Lage. Ein Kinderwagen brannte im Eingangsbereich des Treppenhauses. Die starke Rauchentwicklung machte ein sicheres Verlassen des Gebäudes für die Bewohnerinnen und Bewohner zunächst schwierig.

Die ebenfalls alarmierten Ortsfeuerwehren aus Krähenwinkel, Kaltenweide und Godshorn konnten ihren Einsatz nach einer ersten Rückmeldung durch den Rettungsdienst abbrechen. Die Ortsfeuerwehr Langenhagen blieb mit ihren Einsatzkräften an der Einsatzstelle.

Feuerwehr evakuiert zwei Wohnungen

Der Angriffstrupp ging unter Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät zur Brandbekämpfung vor und löschte den Kinderwagen. Im weiteren Einsatzverlauf evakuierte die Feuerwehr zwei Wohnungen. Weitere Bewohnerinnen und Bewohner konnten zunächst in ihren Wohnungen bleiben, während die Einsatzkräfte das Treppenhaus vom Rauch befreiten.

Um die Bewohnerinnen und Bewohner während dieser Phase zu betreuen, wurde ein Trupp über die Drehleiter eingesetzt. Die betroffenen Wohnungen wurden anschließend durch die Feuerwehr kontrolliert.

Neben der Feuerwehr waren ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie zwei Streifenwagen der Polizei im Einsatz. Die Ortsfeuerwehr Langenhagen war mit einem Tanklöschfahrzeug (TLF), einem Löschgruppenfahrzeug (LF) und einer Drehleiter (DLK) vor Ort.

Nach rund einer Stunde konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen nicht vor.

Freie Zufahrtswege können Leben retten

Feuerwehr und Rettungsdienst müssen Einsatzstellen schnell und ohne Behinderungen erreichen können. Besonders in engen Straßen, Kurven und Wohngebieten können falsch abgestellte Fahrzeuge die Zufahrt erschweren oder im schlimmsten Fall vollständig blockieren. Auch wenn eine Straße für Pkw noch ausreichend breit erscheint, benötigen große Einsatzfahrzeuge deutlich mehr Platz zum Durchfahren und Rangieren.

Deshalb der Appell an alle Bürgerinnen und Bürger: Achten Sie beim Parken darauf, Zufahrten, Kreuzungen, Kurvenbereiche und notwendige Durchfahrtsbreiten freizuhalten. Im Notfall können wenige Meter über die Ankunft der Einsatzkräfte und damit über wichtige Zeit entscheiden.

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