Gartenlaube in Hainholz durch Brand zerstört

Laubenbrand Hainholz
Gartenlaube in Hainholz durch Brand zerstört - Feuerwehr rettet drei Wasserschildkröten - Quelle: Feuerwehr Hannover

Feuerwehr rettet drei Wasserschildkröten

Hannover (pm). In der Nacht zu Montag brannte eine Gartenlaube in der Kolonie Krügersruh im Stadtteil Hainholz komplett nieder. Die Feuerwehr konnte drei Wasserschildkröten aus der brennenden Gartenlaube retten. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig und äußerst langwierig.

Um 00:45 Uhr wurde die hannoverschen Brandschützer zu einer brennenden Gartenlaube nach Hainholz in den Rübekamp alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte in der Kolonie Krügersruh stand eine rund vierzig Quadratmeter große Gartenlaube bereits in Vollbrand. Anfängliche Meldungen, dass sich die Besitzer noch in der Gartenlaube befinden sollten, bestätigten sich glücklicherweise nicht. Mit mehreren Trupps des alarmierten Löschzuges der Berufsfeuerwehr sowie der Ortsfeuerwehr Vinnhorst wurde der Brand unter Kontrolle gebracht.

Da der nächstgelegene Hydrant rund einen Kilometer von der Gartenlaube entfernt war, musste die Wasserversorgung durch ein zusätzlich vom Einsatzleiter angefordertes Großtanklöschfahrzeug mit 10.000 Liter Wassertank sichergestellt werden. Aufkommende Windböen in der Nacht erschwerten die Löscharbeiten ebenfalls. Die Brandbekämpfung konnte auf Grund der akuten Einsturzgefahr der Laube nur von außen durchgeführt werden. Nach rund fünf Stunden Einsatzdauer meldeten die Brandschützer „Feuer aus“. Weitere Kontrollen des Brandobjektes mit einer Wärmebildkamera folgten, um das Aufflammen von Glutnestern auszuschließen.

„Coco, Ella und Kucki“, drei rund dreißigjährige Wasserschildkröten, konnten durch die eingesetzten Trupps gerettet und wohlauf ihren Besitzern übergeben werden.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 36 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Schadenhöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Der Einsatz war für die Feuerwehr gegen 06:30 Uhr nach rund sechs Stunden Einsatzdauer beendet. Im Rahmen einer am Vormittag (03.02.2022) durchgeführten sogenannten Brandnachschau erfolgte eine Kontrolle des Brandobjektes.

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