
DFV-Präsident sieht neue Dynamik, Zuversicht und Mut nach Weltleitmesse in Hannover
Hannover/Berlin. Die INTERSCHUTZ 2026 hat nach Einschätzung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) spürbare Impulse für die Feuerwehrwelt gesetzt. Zum Abschluss der Weltleitmesse in Hannover zog DFV-Präsident Karl-Heinz Banse ein positives Fazit und sprach von Aufbruchstimmung, wachsendem Zusammenhalt und Zuversicht angesichts aktueller Herausforderungen.
Positive Bilanz nach Messeschluss
Mit rund 140.000 Besucherinnen und Besuchern, wie von der Deutschen Messe AG gemeldet, endete die INTERSCHUTZ 2026 als zentrale Plattform für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz. Für den DFV stand dabei weniger die reine Besucherzahl als vielmehr die Wirkung der Messe im Vordergrund.
„Die INTERSCHUTZ 2026 hat eine große Dynamik in die Feuerwehrwelt gebracht – vor allem mit Blick in die Zukunft. Die Einsatzkräfte sind bereit, die Industrie stellt uns praxisgerechte Technik zur Verfügung. Die Feuerwehrwelt rückt zusammen und schaut mit Zuversicht auf die Herausforderungen: Das macht Mut angesichts der aktuellen Lage!“, erklärte Karl-Heinz Banse.
DFV als ideeller Partner präsent
Der Deutsche Feuerwehrverband war als ideeller Partner der Weltleitmesse mit einem Gemeinschaftsstand in Halle 27 vertreten. Nach Angaben des Verbandes befand sich der Stand mitten im Messegeschehen und wurde stark frequentiert. Banse zeigte sich beeindruckt von der Resonanz: „Es ist gigantisch, war hier los war! Ich war überwältigt – und es war bei weitem nicht meine erste INTERSCHUTZ. Das Messegelände war vollgepackt mit den Menschen, die das ,System Feuerwehr‘ in Deutschland am Laufen halten!“
In zahlreichen Gesprächen habe sich gezeigt, wie stark Messebesucher von der Vielfalt und Praxisnähe des Angebots angetan waren. Besonders die Verbindung aus moderner Technik, direktem Ausprobieren und fachlichem Austausch habe den Charakter der Veranstaltung geprägt.
Internationaler Austausch gewinnt an Bedeutung
Neben dem nationalen Fokus spielte auch die internationale Zusammenarbeit eine wichtige Rolle. Das zeigte sich unter anderem in den Sitzungen der European Firefighters’ Association (EUFFAS) sowie des Weltfeuerwehrverbandes CTIF, die im Rahmen der Messe stattfanden. „Wir haben richtungsweisende Beschlüsse gefasst“, berichtete Banse, der zugleich Präsident der EUFFAS ist. Das internationale Umfeld habe verdeutlicht, dass viele Herausforderungen grenzüberschreitend gedacht und gelöst werden müssten.
Hoher Andrang am Gemeinschaftsstand
Der Gemeinschaftsstand des DFV verzeichnete über alle Messetage hinweg einen kontinuierlich hohen Zulauf. Vertreterinnen und Vertreter aus Bundes- und Landespolitik, internationale Delegationen, Feuerwehrangehörige sowie Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Ergänzt wurde das Angebot durch Informationsmaterial, Fachvorträge und interaktive Elemente.
DFV-Vizepräsident Frank Hachemer, im Präsidium für die INTERSCHUTZ zuständig, hob insbesondere die inhaltliche Bandbreite hervor: „Die Fachvorträge haben nachdrücklich gezeigt, was Feuerwehr alles kann und macht. Die Virtuelle Realität-Angebote und der Hubschraubersimulator wurden begeistert angenommen.“ Zugleich betonte er: „Bei der INTERSCHUTZ geht es nicht nur um Geräte und Fahrzeuge, sondern immer auch um die Menschen.“
Breite Darstellung der Feuerwehrorganisationen
Am Gemeinschaftsstand präsentierten sich neben dem Deutschen Feuerwehrverband auch die Landesfeuerwehrverbände, die Deutsche Jugendfeuerwehr, der Weltfeuerwehrverband CTIF sowie der neu gegründete Verband der Feuerwehren der Europäischen Union. Darüber hinaus informierten unter anderem die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, das Versandhaus des DFV, die Ferien- und Gästehäuser der Feuerwehren sowie das Deutsche Feuerwehr-Museum über ihre Arbeit und Angebote.
Einordnung
Die Rückmeldungen des DFV zeigen, dass die INTERSCHUTZ 2026 nicht nur als Technikmesse wahrgenommen wurde, sondern als Treffpunkt einer Branche, die vor wachsenden gesellschaftlichen und sicherheitsrelevanten Aufgaben steht. Der intensive persönliche Austausch gilt dabei als entscheidender Faktor für die zukünftige Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehrwelt.









