Start Hannover und Region Kleines Fest: Eintritt soll ab 2027 deutlich teurer werden

Kleines Fest: Eintritt soll ab 2027 deutlich teurer werden

Themenfoto: Kleines Fest (Archivbild 2024)
Themenfoto: Kleines Fest (Archivbild 2024) - © Carl-Marcus Müller

Regulärer Ticketpreis soll von 37 auf 45 Euro steigen

Hannover – (KI/redaktionell geprüft). Der Eintritt zum „Kleinen Fest im Großen Garten“ soll ab 2027 von derzeit 37 auf 45 Euro steigen. Gleichzeitig will die Stadt das Festival schrittweise wieder verlängern: Für 2027 sind 16 Spieltage vorgesehen, 2028 soll das Kleine Fest wieder an 18 Tagen über drei volle Veranstaltungswochen stattfinden.

Über die geplante Preisänderung müssen zunächst die zuständigen politischen Gremien entscheiden. Eine entsprechende Beschlussdrucksache hat die Stadtverwaltung vorgelegt. Die neuen Preise für 2027 und 2028 stehen deshalb noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung.

Unverändert bleiben soll der ermäßigte Eintritt von 17 Euro. Auch Kinder bis einschließlich elf Jahre sollen weiterhin kostenlos teilnehmen können. Diese Regelung gilt seit 2023; zuvor war der kostenlose Eintritt auf jüngere Kinder beschränkt.

Mehr Spieltage trotz höherer Kosten

In diesem Jahr fand das Kleine Fest an 13 Abenden statt, die nach Angaben der Stadt ausverkauft waren. Für 2027 sind vier zusätzliche Spieltage geplant. 2028 soll das Festival dann wieder den früheren Umfang von 18 Spieltagen erreichen.

Die Stadt begründet die geplante Preiserhöhung mit den gestiegenen Kosten für den Veranstaltungsbetrieb. Das jährliche Budget des Kleinen Fests liegt nach Angaben der Vorlage bei rund drei Millionen Euro. Seit der letzten Anpassung im Jahr 2022, als der reguläre Preis von 32 auf 37 Euro stieg, seien die Kosten deutlich gestiegen.

Das Festival finanziert sich grundsätzlich über den Kartenverkauf, Sponsoring und Förderkarten. Angestrebt wird eine kostendeckende Finanzierung aus eigenen Einnahmen.

Für die Jahre 2026 und 2027 ist allerdings jeweils ein städtischer Sockelbetrag von 250.000 Euro vorgesehen. Hintergrund sind die verkürzten Spielzeiten. Mit der geplanten Rückkehr zu 18 Spieltagen soll das Festival ab 2028 wieder vollständig über eigene Einnahmen finanziert werden.

Veranstaltungsleiter Dr. Benedikt Poensgen erwartet nach Angaben der Stadt, dass die höheren Eintrittspreise zusammen mit einer weiterhin guten Auslastung dazu beitragen können, ab 2028 wieder eine kostendeckende Eigenfinanzierung zu erreichen.

Frühbucherrabatt und Fest-Pass geplant

Parallel zur Preiserhöhung sollen die Ticketmodelle flexibler werden. Im Gespräch sind unter anderem Frühbucherrabatte und ein „Kleines-Fest-Pass“. Damit sollen Möglichkeiten geschaffen werden, den Besuch trotz des höheren regulären Eintrittspreises günstiger zu gestalten.

Der künstlerische Leiter DESiMO bezeichnete die Preiserhöhung als unvermeidbar und verwies zugleich auf den weiterhin kostenlosen Eintritt für Kinder bis einschließlich elf Jahren sowie mögliche Frühbucherangebote und einen „Fest-Pass“.

Mit der geplanten Neuregelung sollen nach Darstellung der Stadt die gestiegenen Veranstaltungskosten aufgefangen und zugleich die Voraussetzungen geschaffen werden, das Kleine Fest wieder auf drei volle Veranstaltungswochen auszudehnen.

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