Neue Fahrkartenautomaten: Roll-Out der Service-Terminals

Neue Fahrkartenautomaten - Roll-Out der Service-Terminals
Nach ersten Tests ist mit dem Aufbau von 21 Serviceterminals die erste Phase des sogenannten Roll-Outs gestartet. - Foto: ÜSTRA/Florian Arp

Nächste Abfahrten an der Haltestelle können in Echtzeit angezeigt werden

Hannover (pm). In den vergangenen drei Monaten hat die ÜSTRA auf der Verteilerebene in der Tunnelstation Kröpcke mit vier Testautomaten die neue Fahrkartenautomaten-Generation auf Herz und Nieren geprüft. Dabei konnten nicht nur Fahrkarten gekauft, sondern auch weitere – zum Teil neue – Funktionen genutzt und ausprobiert werden. Nach den Tests ist nun bereits in dieser Woche mit dem Aufbau von 21 Serviceterminals die erste Phase des sogenannten Roll-Outs gestartet.

Die neue Automatengeneration, die die alten, seit 2007 im Betrieb befindlichen Geräte ersetzen wird, besteht aus zwei Typen: dem klassischen Fahrkartenautomaten und sogenannten Serviceterminals. Vorausgegangen war eine umfangreiche Marktforschung, um eine Benutzeroberfläche gestalten zu können, die die Bedürfnisse der Fahrgäste berücksichtigt.

Die neuen, klassischen Fahrkartenautomaten ähneln von den Maßen den alten Automaten, der Bildschirm ist aber größer und hochkant. Diese Fahrkartenautomaten gibt es in zwei Versionen – mit und ohne Bargeldannahme (Münzen und Scheine). Die 21 neuen Serviceterminals, die bis zum 15. März 2024 aufgebaut werden, sind deutlich schlanker und verfügen über ein noch größeres Display – an ihnen kann ausschließlich bargeldlos gezahlt werden.

Beide Automatentypen haben attraktive neue Features: So können beispielsweise die jeweils nächsten Abfahrten an der Haltestelle in Echtzeit angezeigt werden. Außerdem ist es möglich, eine Zielhaltestelle einzugeben, woraufhin eine Liste mit den nächsten Verbindungen zu diesem Ziel (Linie, Dauer, Umstieg und so weiter) erstellt wird. Basierend auf dieser Auswahl werden zudem die möglichen Fahrkarten für die richtigen Tarifzonen vorgeschlagen.

Die 21 Serviceterminals, die ausschließlich in den stark frequentierten Tunnelstationen stehen werden, können sogar noch mehr: Sie zeigen bei der Zieleingabe die Verbindung zusätzlich in einer interaktiven Karte an. Das erleichtert die Orientierung am aktuellen Standort oder die Darstellung der Fahrstrecke. Über eine Sprechstelle ist es außerdem mit den Serviceterminals möglich, Kontakt zum ÜSTRA Kundenzentrum aufzunehmen. In puncto Barrierefreiheit bieten beide Fahrkartenautomatentypen wichtige Neuerungen: Dank eines „absenkbaren“ Menüs lassen sich per Button die Inhalte auf dem Display von oben nach unten tauschen – für Menschen, die aufgrund einer Behinderung oder ihrer Körpergröße nicht an den oberen Teil des Displays herankommen, ist das eine Erleichterung.

Insgesamt wird die ÜSTRA 294 neue Fahrkartenautomaten aufstellen. Nach dem Roll-Out der 21 Serviceautomaten geht es mit den restlichen Automaten ab April 2024 weiter.

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