„Stopp! Geisterfahrer im Radverkehr“ – Ergebnismeldung Verkehrssicherheitsaktion

"Geisterfahrer im Radverkehr" - Schwerpunktkontrollenn entlang der Walsroder Straße in Langenhagen. © Carl-Marcus Müller (Archivbild)

Die durchgeführten Maßnahmen, Gespräche und Verwarnungen haben gezeigt, dass in diesem Bereich weiterhin durchaus Kontrollbedarf besteht

Langenhagen/Burgdorf (pm). „Ich wurde neulich kontrolliert und weiß jetzt, dass ich nicht entgegen der Fahrtrichtung mit dem Fahrrad unterwegs sein darf. Seitdem fahre ich immer richtig“, erzählte ein Radfahrer mit freudigem Lächeln im Gesicht. Er wurde durch die Verkehrssicherheitsberaterin der Polizeiinspektion Burgdorf, Stefanie Eckler, an der Walsroder Straße in Langenhagen angesprochen und erntete ein Lob für sein richtiges Verhalten.

Ein halbes Jahr hingen Hinweisschilder zur Verkehrssicherheitsaktion „Stopp! Geisterfahrer im Radverkehr“ entlang der Radwege an der Walsroder Straße und sollten Fahrradfahrende, die entgegen der vorgeschrieben Fahrtrichtung auf der Walsroder Straße unterwegs waren auf ihr Fehlverhalten aufmerksam machen und darauf hinwirken, entsprechend die rechte Straßenseite zu befahren.

Von April bis September wurden durch Beamte des Polizeikommissariats Langenhagen hierzu immer wieder Kontrollen entlang der Walsroder Straße getätigt. 474 Aufklärungsgespräche und mündliche Verwarnung sowie 167 Verwarngelder wurden erhoben. Hierbei fielen auch Falschfahrende mit ihrem E-Scooter auf.

Wir berichteten hier: https://langenhagener-news.de/verkehrssicherheitsaktion-stopp-geisterfahrer-im-radverkehr/

und hier: https://langenhagener-news.de/verkehrssicherheitsaktion-geisterfahrer-im-radverkehr-nimmt-fahrt-auf/

Fazit

Ergänzend zu dieser Verkehrssicherheitsaktion wurde von Hendrik Stange, Leiter Einsatz- und Streifendienst des PK Langenhagen folgendes Fazit gezogen:

Die durchgeführten Maßnahmen, Gespräche und Verwarnungen haben gezeigt, dass in diesem Bereich weiterhin durchaus Kontrollbedarf besteht. Auch fiel auf, dass neben den bewussten „Geisterfahrer“ vielen Verkehrsteilnehmern die rechtlichen Vorgaben im Straßenverkehr, und dies bezieht sich nicht nur auf die Nutzung der richtigen Fahrbahnseite als Fahrrad-, E-Scooter oder Pedelec-Fahrer nur teilweise oder nicht bekannt sind. Hier besteht weiterhin Aufklärungsbedarf, jedoch besteht natürlich auch bei dem einzelnen Verkehrsteilnehmer eine Pflicht sich über die geltenden Vorschriften zu informieren.

Nun wurden die Hinweisschilder entfernt, die Kontrollen der Polizei werden bleiben. Aufklärungsarbeit zu leisten und damit für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen stellt schließlich eine ganzjährige Aufgabe der Polizei dar.

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