Visionen für Langenhagens Mitte und Stadtpark

Ein Luftbild, dass neben einem Teil von Langenforth auch die Stadtmitte und den Stadtpark zeigt.
Ein Luftbild, dass neben einem Teil von Langenforth auch die Stadtmitte und den Stadtpark zeigt. - © Büro ACKERS MORESE STÄDTEBAU

Welche langfristigen Perspektiven gibt es für die zentralen Flächen? Infoveranstaltung am 19. Januar 2023

Langenhagen (pm). „Visionen für Langenhagens Mitte und Stadtpark“ – um sie geht es bei der Informationsveranstaltung am Donnerstag, 19. Januar 2023. In der Aula des Schulzentrums, Konrad-Adenauer-Straße 21, werden um 18 Uhr zwei Planungsbüros vorstellen, welche Potenziale die beiden Flächen haben. Sie werden erörtern welche Entwicklungen dort möglich sind und berichten wie der aktuelle Planungsstand ist. Zusammengeführt werden dabei zwei zentrale Areale, für deren Entwicklung die Stadt Mittel aus verschiedenen Förderprogramme nutzen kann, und die es dennoch ganzheitlich zu betrachten gilt.

„Wir können uns beispielsweise sehr gut eine bessere Eingangssituation für den Stadtpark von der Mitte aus vorstellen. Denn aktuell wirkt die Konrad-Adenauer-Straße eher wie eine Barriere zwischen diesen beiden Bereichen. Doch mit einigen städtebaulichen Änderungen lässt sich das durchaus reduzieren“, berichtet Isabella Gifhorn. Wie die Stadtbaurätin ausführt, gelte es nun solche Potenziale zu erkennen und zu entwickeln, wie diese nachhaltig aufgewertet werden können. Die Wegeverbindungen seien dabei ein wesentlicher Aspekt, da sie sich in den Geltungsbereichen beider Förderprogramme befänden.

Im Sommer 2021 wurde die Stadt Langenhagen in das Sofort-Programm „Perspektive Innenstadt“ unter anderem mit dem Projekt „Rahmenplan Stadtmitte“ und als deren Vertiefung der „Machbarkeitsstudie zum Postgrundstück“ aufgenommen. Ziel der Studien im Sinne des Förderprogramms ist, die zum Teil gravierenden strukturellen Entwicklungen, beschleunigt durch die Coronapandemie, zu untersuchen und Planungs- und Lösungsansätze zur Stärkung der Stadt- und Ortszentren aufzuzeigen. Ebenso erfordern veränderte Ansprüche und notwendige Anpassungen in den Bereichen Klimaschutz, Mobilität, Wohnen sowie Freiraum und städtisches Grün eine Neuorientierung in komplexen und sensiblen Stadträumen.

Bereits seit 2015 kann die Stadt Langenhagen Mittel aus dem Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ nutzen, um im Sanierungsgebiet „Kernstadt Nord | Walsroder Straße“ städtebauliche Schwächen zu beheben und diesen Bereich weiterzuentwickeln. 2020 wurde der Bereich um den Stadtpark erweitert, um den Naturraum zu erhalten und dabei behutsam historische Aspekte herausarbeiten zu können. Der Gesamtrahmenplan Stadtpark dient zur weiteren Betrachtung von Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität der grünen Infrastruktur und der Klimaschutzaspekte.

Vorheriger ArtikelIsernhagen: Polizei nimmt zwei Tatverdächtige nach Raub auf Supermarkt fest
Nächster ArtikelJeden Mittwoch – Beratungstag bei PLANEN-MÜLLER GmbH

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein