Wohnhausbrand in Hannover-Linden

Feuerwehr Hannover
Symbolbild Feuerwehr Hannover - © Carl-Marcus Müller

70-jährige Bewohner wird mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert

Linden-Süd pm). Feuerwehr löscht einen Wohnungsbrand in einem dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshaus in der Charlottenstraße. Der renitente 70-jährige Bewohner lässt sich nur mit vereinten Kräften von Feuerwehr und Polizei aus der
Wohnung retten. Er wird mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert.

Um 16:14 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes durch die Polizei zu einer Rauchentwicklung in die Charlottenstraße gerufen. Beim Eintreffen glimmte zunächst Unrat innerhalb des Treppenraums, welcher infolgedessen auch
verqualmt war. Sofort wurde durch einen Löschtrupp unter Atemschutz der Treppenraum gesichert und belüftet. Parallel wurden die Wohnungen des Gebäudes kontrolliert, da mehrere Rauchwarnmelder piepten. Hierbei wurde im 1. Obergeschoss ein
Wohnungsbrand festgestellt, weshalb zusätzliche Einsatzkräfte zur Einsatzstelle alarmiert wurden. Durch die Fenster im Innenhof konnte man jetzt auch Feuerschein erkennen und Rauch drang aus einem geborstenen Fenster. In der Wohnung befand sich noch eine Person, die sich trotz des Feuers nicht retten lassen wollte. Mit vereinten Kräften von Feuerwehr und Polizei gelang es schließlich, den Mieter aus der Wohnung zu retten.

Gleichzeitig nahm ein weiterer Atemschutztrupp die Brandbekämpfung auf. Durch den gezielten Einsatz konnte das Feuer schon nach 15 Minuten gelöscht werden. Da eine Verletzung des Bewohners nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde er durch den
Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Weitere Bewohnende des Gebäudes waren nicht anwesend.

Die genauen Umstände beider Brände werden durch die Polizei ermittelt. Zur Höhe des Schachschadens können keine Angaben gemacht werden. Der Einsatz war für die 45 Einsatzkräfte um 18:20 Uhr beendet.

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