Start Hannover und Region Herrenhausen Barock in Hannover begeistert 7.500 Besucher zum Saisonabschluss

Herrenhausen Barock in Hannover begeistert 7.500 Besucher zum Saisonabschluss

Konzert: Venezianische Opern.
Konzert: Venezianische Opern. / Musikalische Glanzlichter mit 7.500 Besuchenden: Herrenhausen Barock Saison 25/26 beendet. - Quelle: Stadt Hannover / Foto: Nadja Mahjoub

17 Konzerte in der Galerie Herrenhausen und weiteren Spielorten – Internationale Stars und regionale Ensembles prägen Saison 25/26

Hannover (pm/redk). Mit insgesamt 7.500 Besuchern ist die Saison 25/26 der Konzertreihe Herrenhausen Barock Hannover am 1. März 2026 erfolgreich zu Ende gegangen. Vom 23. November 2025 bis Anfang März standen 17 Konzerte im Programm, vor allem im freskengeschmückten Festsaal der Galerie Herrenhausen in den Herrenhäuser Gärten, aber auch an weiteren Spielorten in der Stadt.

Festsaal der Galerie als atmosphärischer Mittelpunkt

„Die Galerie Herrenhausen schafft eine eindrucksvolle Atmosphäre, in der sich die Konzerte wunderbar entfalten können“, so Prof. Dr. Anke Seegert, Direktorin der Herrenhäuser Gärten. „Der mit Fresken verzierte, prachtvolle Raum unterstreicht die musikalischen Darbietungen. Das Zusammenspiel der barocken Architektur und der hochkarätigen musikalischen Darbietungen entfesselt einen ganz eigenen Zauber.“

Auch aus Sicht der Veranstaltungsleitung hat sich die Reihe etabliert. „Das Publikum und die Künstler schätzen den Festsaal der Galerie Herrenhausen als authentischen Spielort sehr. Die Reihe Herrenhausen Barock hat sich sehr gut entwickelt und ist zu einem festen Bestandteil von Hannovers Konzertlandschaft geworden“, ergänzt Dr. Benedikt Poensgen, Veranstaltungsleiter der Herrenhäuser Gärten.

Internationale Stars und regionale Klangvielfalt

Zu den Höhepunkten der Saison zählten Auftritte internationaler Größen der Barockszene. Die Krimiautorin Donna Leon eröffnete die Reihe gemeinsam mit dem Ensemble Il Pomo D’Oro mit einem musikalischen Abend inklusive Lesung. Der französische Countertenor Philippe Jaroussky präsentierte mit dem Ensemble Artaserse sein Programm „La Gelosia“. In der Neustädter Hof und Stadtkirche überzeugte der US amerikanische Organist und Komponist Cameron Carpenter an einer hannoverschen Bach Orgel.

Auch zahlreiche Ensembles aus der Region gestalteten das Programm mit. Die Hannoversche Hofkapelle feierte beim traditionellen Silvesterkonzert ihr 30 jähriges Bestehen. la festa musicale und MUSICA ALTA RIPA waren mit mehreren Konzerten vertreten.

Die hannoversche Chorlandschaft zeigte ebenfalls große Präsenz. Capella St. Crucis, Voktett Hannover, calens vocalensemble, e’nigma ensemble, vox spiritus und Concerto Ispirato präsentierten vielseitige Programme, teils unterstützt von Solisten. Der Knabenchor Hannover brachte unter dem Titel „Königlich!“ feierliche Krönungsanthems unter anderem von Georg Friedrich Händel zur Aufführung.

Bühne für Nachwuchs und neue Kooperationen

Ein besonderes Augenmerk lag erneut auf der Förderung junger Talente. Studierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover interpretierten Werke von Telemann, Vivaldi und Biber auf historischen Instrumenten. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Goetheschule kombinierten im Programm „Leidenschaften!“ Musik und Lyrik und waren damit bereits zum dritten Mal in Folge Teil der Reihe.

Bewährte Kooperationen mit der Staatsoper Hannover, der NDR Radiophilharmonie und dem Forum Agostino Steffani ergänzten das Angebot. Im Rahmen der 9. Steffani Festwoche unter dem Motto „Sterne“ traten unter anderem Sopranistin Anna Nesyba, Altus Kai Wessel und Pianist Markus Becker auf. Erstmals bestand zudem eine Zusammenarbeit mit den Musikhochschulen in Hannover und im italienischen Castelfranco, dem Geburtsort Steffanis. Das Abschlusskonzert „Sterne und Kometen“ am 1. März bildete zugleich den Schlusspunkt der Saison.

Ausblick auf die Saison 26/27

Die nächste Saison von Herrenhausen Barock startet im November 2026. Gefördert wurde die Konzertsaison 25/26 unter anderem von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Sparkasse Hannover, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Musikförderung des NDR in Niedersachsen, der Klosterkammer Hannover, der VHV Stiftung sowie HDI Versicherungen.

Zu den Kooperationspartnern zählten unter anderem die Staatsoper Hannover, die NDR Radiophilharmonie, das Forum Agostino Steffani, das Conservatorio Agostino Steffani Castelfranco, das Gymnasium Goetheschule, die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, der Knabenchor Hannover, das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, UNESCO City of Music sowie weitere hannoversche Institutionen.

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