
Energie-Projektgesellschaft stellt Führung neu auf – Übergabe bis zum Ruhestand geplant
Langenhagen. Bei der Energie-Projektgesellschaft Langenhagen mbH (EPL) steht ein personeller Wechsel an der Spitze an. Nach dem kürzlichen Umzug in die Walsroder Straße 93A wird nun auch die Geschäftsführung neu geordnet. Ziel ist eine schrittweise Übergabe der Verantwortung bis zum altersbedingten Ausscheiden des bisherigen Geschäftsführers.
Geplante Übergabe in der Unternehmensleitung
Dr. Manfred Schüle wird zum 31. Oktober altersbedingt aus der Geschäftsführung ausscheiden. Die Übergabe erfolgt bereits im laufenden Betrieb: Seit dem 1. Mai ist Dr. Niklas Wehbring gemeinsam mit ihm in der Geschäftsführung tätig. Damit soll eine strukturierte Einarbeitung und Kontinuität in der Unternehmensführung sichergestellt werden.
„Zum 31. Oktober scheide ich als Geschäftsführer altersbedingt aus.“, so Dr. Manfred Schüle:“ Mit dem Eintritt von Herrn Wehbring zum 1. Mai in die Geschäftsführung ist eine gute Einarbeitung gewährleistet.“
Nach dem Ausscheiden von Dr. Schüle wird Dr. Wehbring die Geschäftsführung allein übernehmen.
Neuer Geschäftsführer mit energiewirtschaftlichem Hintergrund
Der 33-jährige Dr. Niklas Wehbring stammt aus Minden in Westfalen. Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der RWTH Aachen, wo er auch promovierte. Anschließend war er drei Jahre bei der enercity AG tätig und leitete dort eine Abteilung im strategischen Assetmanagement.
In dieser Funktion verantwortete er die langfristige Planung der Strom-, Gas-, Trinkwasser- und Fernwärmenetze in Hannover. Darüber hinaus führte er ein Team zur Entwicklung des Fernwärmeerzeugungsportfolios im Zusammenhang mit dem Kohleausstieg in Hannover.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit war der Aufbau der kommunalen Wärmeplanung als bundesweites Dienstleistungsangebot innerhalb des Konzerns. Für die Stadt Langenhagen wurde diese Wärmeplanung ebenfalls unter seiner Mitwirkung erarbeitet.
Doppelspitze bis zur Übergabephase
Bis zum Ruhestand von Dr. Schüle wird die EPL von einer Doppelspitze geführt. Dieses Modell soll einen reibungslosen Übergang gewährleisten und gleichzeitig fachliche Kontinuität in laufenden Projekten sichern.
Mit der frühzeitigen Einbindung eines neuen Geschäftsführers setzt die EPL auf einen klassischen Übergabeprozess in kommunal geprägten Energieunternehmen. Vor dem Hintergrund der Energiewende und der kommunalen Wärmeplanung gewinnt die strategische Steuerung lokaler Energieinfrastruktur zunehmend an Bedeutung.









