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Neues Wunstorfer Löschfahrzeug nach 28 Stunden erstmals im Einsatz

Neues Sonderlöschfahrzeug (SLF 12-50-12) erstmals im Einsatz.
Neues Sonderlöschfahrzeug (SLF 12-50-12) erstmals im Einsatz. - Foto: Stadtfeuerwehr Wunstorf

Cobra-System bekämpft Glutnester nach Scheunenbrand

Groß Hegesdorf – (KI/redaktionell geprüft). Nur 28 Stunden nach der offiziellen Übergabe ist ein neues Sonderlöschfahrzeug der Stadtfeuerwehr Wunstorf erstmals zu einem Einsatz ausgerückt. Am Sonntagmittag, 1. November 2026, unterstützten die Kräfte die Löscharbeiten nach einem Scheunenbrand in Groß Hegesdorf im Landkreis Schaumburg. Mit dem integrierten Cobra ColdCut-Löschsystem bekämpften sie verbliebene Glutnester im Stroh.

Die Anforderung kam von der Feuerwehr der Samtgemeinde Rodenberg. In der betroffenen Scheune hatten nach Angaben der entsandten Feuerwehr rund 1.000 Strohballen und landwirtschaftliche Maschinen gelagert. Die umfangreichen Löscharbeiten liefen bereits seit Freitagabend. Insgesamt waren laut Mitteilung mehr als 400 Einsatzkräfte an der Brandbekämpfung beteiligt.

Stroh auseinandergezogen und gezielt abgelöscht

Die Wunstorfer Kräfte sollten die bereits eingesetzten Einheiten bei der Bekämpfung immer wieder aufflammender Glutnester unterstützen. Dazu wurde das gelagerte Stroh aus der Scheune auf eine angrenzende Fläche gebracht und dort auseinandergezogen.

Anschließend kam das neue Sonderlöschfahrzeug mit der Bezeichnung SLF 12-50-12 zum Einsatz. Mithilfe einer Wärmebildkamera lokalisierten die Feuerwehrkräfte die betroffenen Bereiche und löschten sie gezielt mit dem Cobra-System ab.

Nach Angaben der Feuerwehr arbeitet das System mit einem Wasserdruck von fast 300 bar. Dadurch könne das Wasser tief in das Brandgut eindringen und auch weiter innen liegende Glutnester erreichen.

Feuerwehr berichtet von schnellem Löscherfolg

Bereits nach kurzer Zeit habe sich ein deutlicher Löscherfolg gezeigt, berichtet die eingesetzte Feuerwehr. Sie bewertet die Wirkung des neuen Systems bei diesem Einsatz positiv. Damit wurde die Technik unmittelbar nach ihrer Übergabe erstmals unter realen Einsatzbedingungen genutzt.

Die Feuerwehr hob außerdem die Zusammenarbeit über Ortsfeuerwehr- und Landkreisgrenzen hinweg hervor. Die Unterstützung in Groß Hegesdorf habe gezeigt, wie sich unterschiedliche Einheiten mit ihren jeweiligen technischen Möglichkeiten bei einer umfangreichen Einsatzlage ergänzen können.

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