Badeverbot am Maschsee / Badewarnung für den Siebenmeterteich

Hund am See
Symbolbild Blaualgenwarnung - Quelle Pixabay

Gesundheitsamt registriert erhöhtes Blaualgenvorkommen

Region Hannover/Hannover (pm). Messungen des Gesundheitsamtes der Region Hannover haben eine starke Konzentration von Blaualgen am Maschseebad und ein erhöhtes Vorkommen im Ricklinger Siebenmeterteich. Die Region Hannover hat daher ab sofort ein Badeverbot für den Maschsee verhängt. Für den Ricklinger Siebenmeterteich gilt eine Badewarnung.

Entsprechende Schilder mit Verhaltenshinweisen werden an den Badestellen aufgestellt. Allgemeine Kennzeichen für eine starke Blaualgenentwicklung sind eine bläulich-grünliche Trübung des Wassers, eine Sichttiefe von weniger als einem Meter und Schlierenbildung oder Aufrahmungen am Ufer. An welchen Uferbereichen sich Blaualgen konzentrieren, hängt im Wesentlichen von der Windrichtung ab. Das Aufkommen kann sich daher innerhalb kurzer Zeit ändern. Da sich auch außerhalb von Badestellen Blaualgen im Uferbereich konzentrieren können, weist die Region Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer vorsorglich darauf hin, dass auch Hunde im Falle von Blaualgenansammlungen und bestehender Badewarnung nicht baden und kein Wasser schlucken sollten. Die Bereiche sollten vermieden und Kinder beaufsichtigt werden. 

Die offizielle Badesaison gilt grundsätzlich vom 15. Mai bis zum 15. September. Bis Mitte September überprüfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die Wasserqualität der Badestellen regelmäßig, um eine mögliche Gesundheitsgefährdung für die Badenden so weit wie möglich auszuschließen. Aktuelle Informationen zu den einzelnen Badestellen in der Region und Niedersachsen bietet der Bäderführer der Region Hannover unter www.hannover.de/baden und der Niedersächsische Badegewässeratlas im Internet unter www.badegewaesseratlas.niedersachsen.de.

Vorheriger ArtikelFrühlingsstimmung in der DRK-Tagespflege Langenhagen
Nächster ArtikelStadt richtet Koordinierungsstelle zu Fragen rund um “Geflüchtete aus der Ukraine” ein

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein