
Neues Angebot in Halle 19 stärkt Inklusion und ermöglicht Teilhabe für Menschen mit komplexen Behinderungen
Hannover (pm/redk). Mit der Inbetriebnahme einer „Toilette für alle“ in Halle 19 setzt die Deutsche Messe AG ein deutliches Zeichen für Barrierefreiheit und Inklusion. Das neue Angebot richtet sich gezielt an Menschen mit schweren und komplexen Behinderungen, für die herkömmliche Behindertentoiletten nicht ausreichend ausgestattet sind, und erleichtert ihnen den Besuch von Veranstaltungen auf dem Messegelände Hannover.
Bereits am Donnerstag, 18. Dezember 2025, hat die Deutsche Messe gemeinsam mit Sylvia Thiel, Beauftragte der Region Hannover für Menschen mit Behinderung, sowie Anke Mill und ihrer Tochter Madeline vom Verein INTENSIVkinder Niedersachsen e.V. die neue „Toilette für alle“ in Halle 19 offiziell in Betrieb genommen. Damit wird auf dem Messegelände erstmals eine sanitäre Einrichtung angeboten, die den besonderen Anforderungen von Menschen mit komplexen Behinderungen gerecht wird.
Barrierefreiheit als Voraussetzung für Teilhabe
Ziel der „Toilette für alle“ ist es, Menschen mit schweren Beeinträchtigungen die gleichberechtigte Teilnahme an Messen, Kongressen und Veranstaltungen zu ermöglichen. Die bisherigen Behindertentoiletten auf dem Gelände waren für diese Personengruppe nicht ausreichend ausgestattet.
„Ich freue mich, dass wir mit der „Toilette für alle“ auch auf unserem Messegelände einen wichtigen Beitrag zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen leisten können,“ erklärt Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG. „Wir wollen mit den Veranstaltungen auf unserem Gelände Menschen zusammenbringen, ohne jemanden auszuschließen. Daher sind wir dem Verein dankbar für den Impuls auf unserem Messegelände eine „Toilette für alle“ einzurichten.“
Engagement aus der Region als Impulsgeber
Der Verein INTENSIVkinder Niedersachsen e.V. setzt sich seit Jahren für bessere Rahmenbedingungen für Menschen mit schweren Beeinträchtigungen und ihre Familien ein. Ein zentraler Aspekt dabei ist eine bedarfsgerechte Toiletteninfrastruktur im öffentlichen Raum.
„Zur Inklusion gehört eine angemessene Toilettenversorgung für alle Menschen. „Toiletten für alle“ sind ein wichtiger Baustein zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit schweren Beeinträchtigungen. Daher freuen wir uns, dass es jetzt auch auf dem Messegelände in Hannover eine „Toilette für alle“ gibt,“ sagt Anke Mill vom Verein INTENSIVkinder Niedersachsen e.V.
Elfte „Toilette für alle“ in der Region Hannover
Mit der neuen Einrichtung wächst auch das regionale Netzwerk barrierefreier Angebote weiter.
„Mit der „Toilette für alle“ auf dem Messegelände konnten wir jetzt immerhin schon die elfte Toilette für Menschen mit schweren Beeinträchtigungen in der Region Hannover in Betrieb nehmen und ein wichtiges Zeichen für Inklusion setzen,“ betont Sylvia Thiel, Beauftragte der Region Hannover für Menschen mit Behinderung. „Dank dem Einsatz von Frau Mill und ihrem Verein, sowie Unternehmen wie der Deutschen Messe, die sich den Anregungen und Vorschlägen von Betroffenen annehmen, schaffen wir einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit schweren Beeinträchtigungen.“









