Erlebnis-Zoo unterstützt EAZA-Hilfsfonds für ukrainische Zoos und geflüchtete Familien in Hannover

Eingangsbereich Erlebnis-Zoo Hannover
Themenbild / Zoo und Region Hannover planen Impfstraßen für Kinder und Erwachsene. - © Carl-Marcus Müller

Hilfe für die Ukarine

Hannover (pm). Der Krieg in der Ukraine macht auch vor den Zoos im Land nicht Halt. Viele Tierpfleger und ihre Tiere befinden sich nach wie vor in den Krisenregionen und sind täglich großer Gefahr und vielen Herausforderungen ausgesetzt. Der europäische Zoodachverband EAZA (European Association of Zoos and Aquaria), bei dem auch der Erlebnis-Zoo Hannover Mitglied ist, steht in täglichem Kontakt mit den Zoos vor Ort und ermittelt intensiv, wie Menschen und Tieren vor Ort bestmöglich und schnell geholfen werden kann. „Wir sind tief betroffen und in Gedanken bei unseren Kollegen in den ukrainischen Zoos“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. In einem ersten Schritt hat der Erlebnis-Zoo spontan 5.000 Euro an den von der EAZA eingerichteten Hilfsfonds für die Zoos in der Ukraine überwiesen. Die EAZA koordiniert und organisiert die benötigten Hilfen.

In Hannover treffen währenddessen täglich unzählige Geflüchtete, vor allem Frauen mit Kindern, ein. Sie sind vor Krieg und Zerstörung geflüchtet und haben ihre Heimat, Freunde und Familienangehörige verlassen, viel Leid erfahren und Traumatisches erlebt.

„Das Schicksal der geflüchteten Menschen bewegt auch uns sehr“, sagt Geschäftsführer Casdorff. „Wir möchten als Zoo unseren Beitrag leisten und insbesondere die Familien mit Kindern unterstützen und bei uns im Erlebnis-Zoo ein bisschen Abwechslung und Erholung ermöglichen.“ 

Daher bietet der Erlebnis-Zoo Gruppen von gemeinnützigen oder sozialen Organisationen, Kirchen sowie Städten und Gemeinden, die mit ukrainischen Flüchtlingsgruppen den Zoo besuchen möchten, besonders ermäßigte Tagestickets für 5 Euro pro Person. Das vergünstigte Angebot startet mit dem Beginn der Sommersaison am 19. März und gilt montags bis freitags (ausgenommen Feiertage). Der Zoo bittet aus organisatorischen Gründen darum, dass die Gruppen sich fünf Werktage vor ihrem Besuch anmelden.

Viele Geflüchtete aus der Ukraine werden bei Verwandten und gastfreundlichen Menschen aufgenommen oder finden in einer der von Region und Stadt zur Verfügung gestellten Unterkunft Zuflucht. Auch für jene Ukrainer, die ohne Gruppe individuell den Zoo besuchen möchten, bietet der Erlebnis-Zoo eine Möglichkeit zum vergünstigten Zoobesuch: bei Vorlage eines Ankunftsnachweises oder einer Anlaufbescheinigung erhalten ukrainische Geflüchtete den günstigen Sozialtarif am Service-Point.

Weitere Informationen hat das Zoo-Team unter www.erlebnis-zoo.de/ukraine zusammengestellt.

Spende für die Zoos in der Ukraine

Wer ebenfalls, wie der Erlebnis-Zoo Hannover, den Zoos in der Ukraine helfen möchte, kann mit einem Beitrag auf das EAZA-Spendenkonto helfen. Die Hilfen werden von der EAZA in Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Zooverband koordiniert eingesetzt. Weitere Informationen und das Spendenkontofinden Sie hier: https://www.eaza.net/emergency-appeal-for-ukrainian-zoos/

Herzlich Willkommen im Zoo-Team

Ukrainische Geflüchtete, die in Deutschland arbeiten möchten, heißt der Erlebnis-Zoo herzlich willkommen im Zoo-Team und öffnet ein leicht zugängliches Angebot, um im Zoo zu arbeiten. Auf der Internetseite des Zoos finden interessierte Ukrainer unter www.erlebnis-zoo.de/karriere eine entsprechende Stellenausschreibung auf Englisch. Geringe Deutsch- oder Englischkenntnisse sind ausreichend für einen Jobeinstieg. Der Erlebnis-Zoo unterstützt selbstverständlich bei der weiteren Aus- und Fortbildung.

Vorheriger ArtikelVerkäufer für Flohmarkt „Alles rund um Kinder und Jugendliche“ gesucht
Nächster ArtikelGarbsener Feuerwehrleute unterstützen beim Aufbau von Unterkunft für Kriegsflüchtlinge

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein