Technikfestival sendet starkes Signal für MINT-Begeisterung und Zukunftsoptimismus
Hannover. Nach neun Tagen voller Technik, Experimente und Berufsorientierung ist die IdeenExpo 2026 am Sonntag zu Ende gegangen. Mehr als 400.000 Besucherinnen und Besucher aus ganz Deutschland kamen nach Hannover. Damit unterstreicht Europas größtes Jugend-Technologiefestival erneut seine bundesweite Bedeutung.
Großes Interesse an Technik und Zukunftsthemen
Auf dem Messegelände Hannover präsentierten sich mehr als 330 Aussteller aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. In 14 Themenbereichen konnten junge Menschen an über 800 Mitmach-Exponaten selbst aktiv werden. Ergänzt wurde das Angebot durch mehr als 900 Workshops, die praxisnah Einblicke in technische Berufe, Studiengänge und Zukunftstechnologien ermöglichten. Insgesamt erstreckte sich die Veranstaltungsfläche über mehr als 100.000 Quadratmeter.
Im Mittelpunkt stand erneut das Konzept „Mitmachen statt Zuschauen“. Besucherinnen und Besucher konnten programmieren, experimentieren, bauen und direkt mit Auszubildenden, Studierenden und Fachkräften ins Gespräch kommen. Berufsorientierung wurde so greifbar und erlebbar vermittelt.
Deutliches Fazit der Veranstalter
Dr. Volker Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der IdeenExpo GmbH, zog ein positives Resümee: „Die ungeheure Begeisterung, die auf der IdeenExpo entsteht, wird nicht nach neun Tagen enden. Dafür ist sie für die Zukunft unseres Landes viel zu wertvoll. Wir haben hier gesehen, welch’ enorme Lust auf Zukunft und Gestalten von hunderttausenden Jugendlichen ausgeht und wie sehr diese Veranstaltung Kopf und Herz von mehr als 400.000 Besucherinnen und Besuchern erreicht – weit über Niedersachsen hinaus. Die IdeenExpo ist längst ein bundesweit sichtbares Zukunftsfestival, über das in ganz Deutschland berichtet und gesprochen wird. Wir zeigen, was geht und was in Deutschland möglich ist. Die IdeenExpo ist daher ein elementarer Baustein für den notwendigen Stimmungswandel in unserem Land. Deshalb werden wir den IdeenExpo-Spirit künftig noch stärker nach draußen tragen: in die Schulen, in Unternehmen und zu den jungen Menschen vor Ort. Wir werden die IdeenExpo zu einer bundesweiten Kommunikationsplattform ausbauen, auf der wir Unternehmen, Schulen, Hochschulen und Millionen Jugendliche zusammenbringen. Und: Mit unserer Roadshow werden wir künftig quer durch Deutschland zu unseren Unterstützern touren. Denn Neugier wartet nicht auf den nächsten Veranstaltungstermin. Zukunft entsteht überall dort, wo junge Menschen etwas ausprobieren können“.
Wissenschaft, Politik und Festivalatmosphäre
Neben Technik und Berufsorientierung setzte auch das Rahmenprogramm Akzente. Auf Bühnen und Aktionsflächen wechselten sich Wissenschaftsshows, Live-Experimente, Talks und Konzerte ab. Große Reichweite erzielten Auftritte bekannter Influencerinnen und Influencer sowie Gespräche mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Zu den politischen Besucherinnen und Besuchern zählten unter anderem Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, Bundesbildungsministerin Karin Prien und Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies. Die Talk-Reihe „Yes, we can!“ mit Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar griff zentrale Zukunftsfragen auf und richtete sich gezielt an junge Menschen.
IdeenExpo wird ganzjährige Plattform
Mit dem Ende der Messe richtet sich der Blick bereits nach vorn. In zwei Jahren soll die IdeenExpo erneut auf dem Messegelände Hannover stattfinden. Bis dahin entwickelt sich das Projekt zu einer ganzjährigen Plattform für MINT-Themen und Berufsorientierung. Ein zentrales Element ist eine bundesweite Roadshow, die Mitmach-Exponate und Experimente direkt zu jungen Menschen in verschiedenen Regionen bringt.
Die nächste IdeenExpo ist für den Zeitraum vom 01. bis 09. Juli 2028 geplant.
Einordnung
Mit mehr als 400.000 Gästen bestätigt die IdeenExpo 2026 ihre Rolle als eines der größten Nachwuchs- und Technikformate Europas. Die anhaltend hohe Resonanz zeigt, dass das Interesse an technischen Berufen und Zukunftsthemen weiterhin groß ist – und dass niedrigschwellige, praxisnahe Angebote junge Menschen nachhaltig erreichen.










