Großangelegte Suche nach Badeunfall am Alten Postweg
Abschlussmeldung – 20:13 Uhr
Am Freitagnachmittag, 26. Juni, ist es im Parksee Lohne in Isernhagen zu einem schweren Badeunfall gekommen. Ein 8-jähriger Junge geriet im Wasser in Not und wurde zunächst vermisst. Nach einem groß angelegten Sucheinsatz konnte er nach rund zwei Stunden durch Taucher gefunden und unter Reanimation in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der Einsatz begann gegen 15:15 Uhr, nachdem die Feuerwehr alarmiert worden war. Bereits zu diesem Zeitpunkt galt der Junge nach ersten Erkenntnissen als im See untergegangen.
Schnelle Suche am letzten bekannten Aufenthaltsort
Die zuerst eintreffende Einheit der Feuerwehr Isernhagen Altwarmbüchen begann unmittelbar mit der Absuche im Bereich der letzten bekannten Position des Kindes.
Um den Ufer- und Flachwasserbereich möglichst schnell zu durchsuchen, bildeten Einsatzkräfte gemeinsam mit freiwilligen Helfern eine Menschenkette. So konnte das Gewässer systematisch abgesucht und der Suchraum eingegrenzt werden.
Umfangreiche Wasser- und Luftsuche
Im weiteren Verlauf wurden zusätzliche Kräfte nachalarmiert. Taucher der Feuerwehren aus Burgdorf, Peine und Lohnde übernahmen die Suche unter Wasser.
Parallel kam ein Sonarboot aus Lohnde zum Einsatz, das den Seeboden technisch absuchte und die Taucher bei der Lokalisierung unterstützte. Aus der Luft beteiligte sich zudem ein Polizeihubschrauber, der den See mit einer Wärmebildkamera überflog.
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte an der Suchaktion beteiligt.
Eingesetzte Kräfte im Überblick
Im Rahmen des Einsatzes waren zahlreiche Feuerwehren aus der Region beteiligt. Vor Ort im Erstangriff war die Feuerwehr Altwarmbüchen, unterstützt durch die Feuerwehr Isernhagen N.B. mit der ELW-Komponente sowie die Ortsfeuerwehren Isernhagen H.B., Isernhagen K.B. und Neuwarmbüchen. Zur Wasserrettung wurden zusätzlich spezialisierte Tauchergruppen aus Burgdorf, Peine und Lohnde nachalarmiert. Ergänzt wurde der Einsatz durch ein Sonarboot aus Lohnde zur technischen Unterstützung bei der Suche am Gewässergrund.
Fund nach rund zwei Stunden – Reanimation eingeleitet
Nach etwa zwei Stunden konnten die eingesetzten Taucher den Jungen im Wasser lokalisieren und bergen. Anschließend wurde er an den Rettungsdienst übergeben und noch vor Ort reanimiert. Danach erfolgte der Transport in ein Krankenhaus.
Zum Gesundheitszustand liegen uns bislang keine gesicherten weiteren Informationen vor.
Aufgrund weiterer bereits erfolgter Meldungen anderer Medien wird in diesem Fall nicht weiter berichtet.
Ursprungsmeldung
Isernhagen. Gegen 15:30 Uhr startete heute, Freitagnachmittag, 26. Juni, ein umfangreicher Rettungseinsatz am Parksee Lohne. Ein Junge wird nach einem Badeunfall im Wasser vermisst. Feuerwehr und Rettungskräfte suchen mit großem Aufgebot nach dem Kind.
Der Vorfall hat am Nachmittag einen Großeinsatz ausgelöst. Nach Angaben der Einsatzkräfte gilt der Junge seit dem Untergang im Wasser als vermisst. Die Hintergründe des Unfalls sind derzeit noch unklar. Die Rettungsaktion läuft aktuell noch.
Einsatzbeginn nach Notrufen am Nachmittag
Gegen kurz vor 15.30 Uhr gingen mehrere Notrufe bei Polizei und Feuerwehr ein woraufhin ein Großaufgebot von ca. 80 Rettungskräften, mit mehreren Booten und Tauchern alarmiert wurden. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 4 ist im Einsatz, ebenso ein Hubschrauber der Polizei, welcher den betreffenden Bereich mit einer Wärmebildkamera absuchte.
Nachtragsmeldung
Nach aktuellen Informationen vor Ort, wurde die Suche gegen 17:00 Uhr beendet. Nach ersten Angaben wurde das Kind von einem Taucher gefunden. Derzeit laufen Reanimationsversuche.
Dieser Beitrag wird später aktualisiert.










