Langenhagen hat seine erste schulische Kiss + Ride-Zone

Langenhagen hat seine erste schulische Kiss + Ride-Zone
Langenhagen hat seine erste schulische Kiss + Ride-Zone - Foto: Stadt Langenhagen

Schilder an der Buswendeanlage weisen das besondere Areal ab sofort aus

Langenhagen (pm). Kurzes Halten ist hier ausdrücklich erwünscht! Langenhagens erste schulische Kiss + Ride (K+R)-Zone ist nun offensichtlich zur Nutzung freigegeben. Die Parkbuchten auf der östlichen Seite der Buswendeanlage an der Theodor-Heuss-Straße sind jetzt entsprechend ausgeschildert. Es gilt ein eingeschränktes Halteverbot, um mit dem Auto kurz zu stoppen, damit Schülerinnen und Schüler aus- oder einsteigen können. Und wie die kleinen Figuren auf den blauen Zusatzschildern verdeutlichen, gehört das einander Zuwinken in der Kiss + Ride ja irgendwie auch dazu.

Bei der Planung der Buswendeanlage, welche die Stadt für die Anbindung des neuen Gymnasium-Standortes an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für gut 1,8 Mio. Euro hat errichten lassen, kommt dem K+R eine wesentliche Bedeutung zu. Denn auch wenn der Ausbau klimafreundlicher Mobilität kontinuierlich voranschreitet, Menschen auf den ÖPNV oder das Rad umsteigen, wird es immer einen Grund geben können, warum Schülerinnen und Schüler mit einem Auto zum Gymnasium gebracht werden. Um für diese Fälle einen geschützten Bereich vorzuhalten, befindet sich das K+R abseits der Theodor-Heuss-Straße, auf dem Areal der Buswendeanlage. Weiterer Vorteil hierbei: Auf der wichtigen Verbindungsstraße kann der Verkehr fließen und wird nicht von haltenden Fahrzeugen ausgebremst. Welcher Rückstau sich bilden kann, wenn Schülerinnen und Schüler auf der Theodor-Heuss-Straße ausgestiegen sind, ließ sich in den ersten Wochen des Gymnasiums am neuen Standort gut beobachten.

Nun, da es dank der richtigen Ausschilderung keine Missverständnisse hinsichtlich der K+R-Zone geben sollte, appelliert die Verwaltung eindringlich an all jene, die Schülerinnen und Schüler mit dem Auto zum Gymnasium bringen wollen, diesen Bereich zu nutzen. Die vermeintliche Zeiteinsparung, nicht die K+R-Zone anzufahren, ist schnell zunichtegemacht, wenn jemand anderes einen für den eigenen Vorteil ausbremst. Auch ein Bis-vor-die-Tür-Fahren ist mit der Nutzung der K+R-Zone obsolet. Über den eigens angelegten Gehweg kommen Schülerinnen und Schüler umso sicherer von der Buswendeanlage zum Haupteingang des Gymnasiums, je weniger Autos dort entlangfahren. Zudem muss bei Nutzung der K+R-Zone niemand den Umweg über den Parkplatz der Pferderennbahn in Kauf nehmen.

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