
Markante Witterung sorgt für zahlreiche Einsätze – Polizei appelliert an Verkehrsteilnehmer
Hannover (pm/redk). Trotz markanten Winterwetters mit Schnee und Glätte bleibt eine größere Unfallserie in der Region Hannover bislang aus. Die Polizeidirektion Hannover verzeichnet jedoch zahlreiche Einsätze, insbesondere auf den Autobahnen. Die Polizei bittet dringend darum, nicht zwingend notwendige Fahrten zu vermeiden und besondere Vorsicht im Straßenverkehr walten zu lassen.
Die Polizeidirektion Hannover zieht am Vormittag eine erste Zwischenbilanz zum Winterwetter. Zwischen 0:00 Uhr und 7:00 Uhr wurden insgesamt neun Verkehrsunfälle polizeilich bekannt, darunter vier auf den Autobahnen A2 und A7. Schwere Verletzungen blieben bislang die Ausnahme.
Ausgewählte Verkehrsunfälle am Morgen
In den frühen Morgenstunden kam es zu mehreren witterungsbedingten Unfällen. Gegen 4:40 Uhr kollidierte auf der A7 in Fahrtrichtung Kassel, Höhe Anschlussstelle Mellendorf, ein Fahrzeug mit der Schutzplanke. In der Folge ereignete sich ein weiterer Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen, ein Fahrer wurde leicht verletzt.
Um 5:55 Uhr drehte sich ein Lkw auf der A2 zwischen Garbsen und Wunstorf-Luthe in Fahrtrichtung Dortmund auf dem linken Fahrstreifen und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Zeitweise waren alle Fahrspuren blockiert. Zusätzlich kam es zu einem Brand an der Hinterachse, der durch die Feuerwehr gelöscht wurde. Es bildete sich ein größerer Rückstau, aktuell ist ein Fahrstreifen freigegeben.
Weitere Unfälle im Stadtgebiet
Auch im Stadtgebiet Hannover kam es zu Unfällen. Um 6:15 Uhr kollidierte ein Funkstreifenwagen auf Einsatzfahrt auf der Göttinger Chaussee mit zwei Pkw. Eine Insassin wurde leicht verletzt. Gegen 6:59 Uhr stieß ein Linienbus in der Plauener Straße mit einem geparkten Fahrzeug zusammen, verletzt wurde niemand.
Zusätzlich war die Flughafenstraße am Morgen zeitweise gesperrt, nachdem ein Lkw quer zur Fahrbahn stand.
Deutlich steigende Einsatzzahlen im Tagesverlauf
Im Zusammenhang mit dem anhaltenden Winterwetter verzeichnete die Polizei zwischen 7:00 Uhr und 11:30 Uhr rund 100 Einsätze. Ein Großteil davon entfiel auf die Autobahnen, wo Einsatzkräfte im Dauereinsatz sind. In vielen Fällen hatten sich Lkw festgefahren, auch Pkw blieben stecken oder rutschten in Gräben.
Appell der Polizei an Verkehrsteilnehmer
Die Polizei appelliert eindringlich, auf nicht zwingend notwendige Fahrten zu verzichten. Wer unterwegs ist, sollte besonders vorausschauend fahren und die Geschwindigkeit den Straßen- und Witterungsverhältnissen anpassen. Rettungswege, auch an Kreuzungen, sind unbedingt freizuhalten.









