Stadt Langenhagen unterstützt Initiativen bei Antragstellung und Stellungnahme
Langenhagen (pm/redk). Der Wettbewerb Gute Nachbarschaft 2026 Langenhagen ist gestartet: Seit dem 3. Februar können sich Initiativen, Vereine, Wohlfahrtsverbände, Kirchengemeinden und Wohnungsgesellschaften mit Projekten bewerben, die Integration und Teilhabe in Quartieren mit besonderen sozialen, demografischen und integrativen Herausforderungen stärken. Die Stadt Langenhagen begleitet Interessierte bei der Antragstellung. Bewerbungsschluss ist der 26. März 2026.
Das Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung fördert mit dem Wettbewerb Vorhaben, die den sozialen Zusammenhalt nachhaltig stärken. Gesucht werden innovative Ansätze mit Modellcharakter, die auch auf andere Regionen übertragbar sind.
Unterstützung durch die Stadt Langenhagen
Die Langenhagen berät interessierte Institutionen aktiv bei der Bewerbung um die Förderung.
„Wir möchten alle ermutigen, ihre Ideen für ein lebendiges Miteinander einzubringen. Nachhaltige Vorhaben und starke Netzwerke tragen dazu bei, Quartiere und Lebensräume krisenfest, vielfältig und lebendig weiterzuentwickeln“, erklärt Doris Lange, Abteilungsleiterin Soziales der Stadt Langenhagen.
Die Fachstelle Gemeinwesenarbeit der Abteilung Soziales unterstützt bei Fragen im Vorfeld der Antragstellung. „Ich freue mich über jede Interessensbekundung und informiere sehr gern über unsere Erfahrungen und die gemeinsame Arbeit“, so Sabine Mossig von der Fachstelle.
Interessierte erreichen die Fachstelle per E-Mail an gemeinwesenarbeit@langenhagen.de oder telefonisch unter 0511 7307-5059.
Wichtig für Antragstellende: Für die Bewerbung ist eine Stellungnahme der Stadt Langenhagen erforderlich.
Bewerbung und FörderkonditionenDie Projektdarstellung kann bis zum 26. März 2026 online unter www.gwa-nds.de eingereicht werden. Zusätzlich ist ein Finanzantrag bei der NBank vorzulegen.
Gefördert werden Vorhaben mit einer Laufzeit von maximal drei Jahren. Die jährliche Fördersumme beträgt bis zu 60.000 Euro. Projekte, die mehrere Quartiere umfassen, können mit bis zu 120.000 Euro pro Jahr unterstützt werden. Eine unabhängige Jury entscheidet noch vor den Sommerferien 2026 über die Auswahl der geförderten Projekte. Detaillierte Informationen zu Förderbedingungen und Antragsmodalitäten sind online abrufbar.
Gemeinwesenarbeit in Langenhagen als Erfolgsmodell
Bereits 2021 wurde die Stadt Langenhagen gemeinsam mit der Elisabeth Gemeinde und der Gemeinde Zum Guten Hirten für das dreijährige Fördervorhaben „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement Gute Nachbarschaft“ des Landes ausgewählt. Insgesamt standen 360.000 Euro aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung zur Verfügung.
Im Herbst 2022 kam das Emma und Paul Familienzentrum als weiterer Partner hinzu. Gemeinsam bilden die Beteiligten das Netzwerk „verbunT“ Gemeinwesenarbeit in Langenhagen.
Seitdem wurden zahlreiche Aktionen umgesetzt. Grundlage war die Ermittlung der Bedarfe vor Ort sowie die Einbindung möglichst vieler Bürger in die Projektarbeit. Das Coffee Bike bietet regelmäßig Gesprächsangebote im Quartier an. Hinzu kommen jährlich stattfindende Veranstaltungen wie das interkulturelle Familienfest und das Ada Lessing Platzfest. Darüber hinaus wurden mit Institutionen und Vereinen in den Quartieren soziokulturelle Aktivitäten realisiert und trägerübergreifende Kooperationen aufgebaut.
Das Netzwerk „verbunT“ steht damit exemplarisch für gelebte Gemeinwesenarbeit und starken Zusammenhalt in Langenhagen.










