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Woche der Sicherheit in Hannover: Über 2.000 Kontrollen und mehr als 1.200 Verfahren

Polizeikontrolle
Symbolbild: Polizeikontrolle - © Carl-Marcus Müller / LGHNews

Polizei und Stadt ziehen Zwischenbilanz – Parkverstöße, Verkehrsdelikte und Straftaten im Fokus

Hannover. Im Rahmen der „Woche der Sicherheit“ haben die Polizeidirektion Hannover und die Landeshauptstadt Hannover zahlreiche Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Bereits zur Zwischenbilanz am Freitagmittag wurden mehr als 2.000 Kontrollen registriert. Dabei ahndeten die Einsatzkräfte über 1.200 Ordnungswidrigkeiten und stellten zudem zahlreiche Straftaten fest.

Kontrollen in vielen Bereichen des Stadtlebens

Die Aktionswoche stand unter den Schwerpunkten Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit. Kontrolliert wurden unter anderem Schulwege, sogenannte Elterntaxis, Spielplätze, Gewerbebetriebe, Kioske und Shisha-Bars. Darüber hinaus überprüften die Einsatzkräfte den Straßenverkehr, achteten auf Tuning-Verstöße und gingen Hinweisen auf illegale Beschäftigung nach.

Die Maßnahmen fanden im gesamten Stadtgebiet statt und sollten nach Angaben der Behörden noch bis in die Abendstunden des Freitags andauern.

Mehr als 1.200 Ordnungswidrigkeiten festgestellt

Den größten Anteil der festgestellten Verstöße machten Ordnungswidrigkeiten aus. Bis Freitagmittag wurden mehr als 1.200 Verfahren eingeleitet.

Besonders häufig registrierten die Einsatzkräfte Parkverstöße. Fast 900 Fälle entfielen auf Falschparker sowie Fehlverhalten zwischen Radfahrenden und Fußgängern. Ebenfalls häufig wurden Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.

Darüber hinaus ahndeten Polizei und Stadt kritische Verkehrssituationen zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden sowie Konflikte zwischen Radfahrern untereinander. Auch Rotlicht- und Vorfahrtsverstöße sowie Verstöße gegen die Leinenpflicht für Hunde führten zu entsprechenden Verfahren.

Dutzende Straftaten registriert

Neben den Ordnungswidrigkeiten verzeichneten die Behörden auch 45 Straftaten. Mehr als die Hälfte der eingeleiteten Strafverfahren betraf Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Weitere Ermittlungen wurden unter anderem wegen Beleidigung, Körperverletzung sowie unerlaubten Handels mit Cannabis eingeleitet. Zudem stellten die Einsatzkräfte Verstöße im Zusammenhang mit dem Besitz von Betäubungsmitteln wie Kokain und Heroin fest.

Sicherheit und Ordnung im Fokus

Mit der Aktionswoche verfolgen die Polizeidirektion Hannover und die Landeshauptstadt Hannover das Ziel, Regelverstöße konsequent zu verfolgen und gleichzeitig die Sicherheit im öffentlichen Raum zu stärken. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass insbesondere im Bereich des Straßenverkehrs weiterhin ein hoher Kontroll- und Handlungsbedarf besteht.

Einordnung

Aktionstage dieser Art bündeln die Zusammenarbeit verschiedener Behörden und ermöglichen umfangreiche Kontrollen in kurzer Zeit. Die hohe Zahl festgestellter Verstöße verdeutlicht die Bandbreite der Themen – von Verkehrsverstößen über ordnungsrechtliche Delikte bis hin zu Straftaten im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität.

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