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Sirenen in Langenhagen werden Anfang September getestet

Neue digitale Sirenen oder TETRA-Sirenen. Hier die Regenbogensirene in Langenhagen.
Neue digitale Sirenen oder TETRA-Sirenen. Hier die Regenbogensirene in Langenhagen. - © Carl-Marcus Müller / LGHNews

25 Anlagen werden am 2. und 4. September mehrfach ausgelöst

Langenhagen – (KI/redaktionell geprüft). Im Stadtgebiet Langenhagen werden am Mittwoch, 2. September, und Freitag, 4. September 2026, insgesamt 25 Sirenenanlagen getestet. Die Prüfungen finden jeweils in der Mittagszeit statt; genaue Uhrzeiten stehen nach Angaben der Stadt noch nicht fest.

Bei den Tests werden die beiden Warnsignale „Warnung vor Gefahr“ und „Entwarnung“ überprüft. Beim ersten Signal handelt es sich um einen einminütigen auf- und abschwellenden Heulton, beim zweiten um einen einminütigen gleichbleibenden Dauerton. Kontrolliert wird dabei, ob die Sirenen über die Regionsleitstelle korrekt angesteuert werden und die Signale ordnungsgemäß ausgegeben werden.

alte motorsirene vom typ e57
alte motorsirene vom typ e57. – © carl-marcus müller / lghnews

Tests erfolgen in acht Warnbereichen

Für die Prüfung ist das Stadtgebiet in acht Warnbereiche unterteilt. Am 2. September sollen zunächst vier bis fünf Bereiche getestet werden, die übrigen folgen am 4. September. Die einzelnen Bereiche werden nacheinander ausgelöst.

Da jede Sirenenanlage über zwei voneinander unabhängige Empfangssysteme verfügt, werden die beiden Warnsignale je Bereich jeweils zweimal ausgegeben. Dadurch kann es während der Prüfung zu mehreren Sirenentönen kommen.

Die Stadt bittet Schulen, Kindertagesstätten und soziale Einrichtungen, insbesondere Kinder, Jugendliche und ältere Menschen über die angekündigten Tests zu informieren. Auch Beschäftigte sollen auf die Prüfungen hingewiesen werden.

Stadt informiert auch Geflüchtete

Nach Angaben der Stadt werden zudem Geflüchtete über die geplanten Sirenenprüfungen informiert. Hintergrund ist, dass Sirenengeräusche bei Menschen mit Kriegserfahrungen möglicherweise Angst oder belastende Erinnerungen auslösen können.

Mit den Tests sollen die technischen Voraussetzungen für die geplante Inbetriebnahme des neuen Sirenenwarnnetzes geschaffen werden. Das System soll im Ernstfall eine schnelle und flächendeckende Warnung der Bevölkerung ermöglichen.

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