Start Hannover und Region Warnstreik am Freitag: Busverkehr in der Region Hannover stark eingeschränkt

Warnstreik am Freitag: Busverkehr in der Region Hannover stark eingeschränkt

Streik/Warnstreik/verdi
Symbolbild: Streik/Warnstreik/verdi - © Carl-Marcus Müller / LGHNews

ver.di kündigt ganztägigen Streik bei regiobus an – Auch mehrere ÜSTRA-Buslinien betroffen – Stadtbahnen, S-Bahnen und Regionalzüge fahren regulär

Hannover/Region – (KI/redaktionell geprüft). Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr müssen sich am Freitag, 25. September 2026, auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Die Gewerkschaft ver.di hat angekündigt, den gesamten Busverkehr der regiobus Hannover GmbH ganztägig zu bestreiken. Der Warnstreik soll mit Betriebsbeginn gegen 3 Uhr beginnen und bis zum Betriebsschluss dauern.

Besonders betroffen sind die Städte und Gemeinden im Umland der Region Hannover. Nach Angaben des Verkehrsunternehmens werden auch die von regiobus betriebenen sprintH-Linien 300, 400, 500, 600, 700 und 900 bestreikt. Diese verbinden das Umland unter anderem mit Stadtbahnendpunkten und dem Zentralen Omnibusbahnhof in Hannover.

Fahrten von Subunternehmen sollen stattfinden

Nicht vom Warnstreik betroffen sind die Subunternehmen von regiobus. Fahrten auf regiobus-Linien, die von diesen Unternehmen durchgeführt werden, sollen deshalb planmäßig stattfinden. Allerdings kann es auch dort auf einzelnen Fahrten zu Verzögerungen oder Ausfällen kommen.

Für Fahrgäste bedeutet dies, dass trotz des Warnstreiks einzelne Busse auf normalerweise von regiobus bedienten Linien unterwegs sein können.

Auch ÜSTRA-Busverkehr von Einschränkungen betroffen

Die Stadtbahnlinien der ÜSTRA sind nicht vom Warnstreik betroffen und sollen regulär verkehren.

Anders sieht es bei einem Teil des Busverkehrs innerhalb Hannovers aus. Der ÜSTRA-Betriebshof Vahrenwald soll nach der Ankündigung von ver.di solidarisch mitbestreikt werden. Dadurch kann es auch im Stadtgebiet zu Verzögerungen und Fahrtausfällen kommen.

Betroffen sein können die Buslinien 100, 120, 121, 125, 127, 128, 134, 135, 137, 200, 581 und 800.

Fünf ÜSTRA-Buslinien fallen komplett aus

Auf mehreren Linien sind die Auswirkungen noch deutlicher. Die Buslinien 122, 126, 133, 136 und 470 entfallen vollständig.

Welche Fahrten am Freitag tatsächlich angeboten werden, soll am Streiktag aktuell in den digitalen Fahrplanauskünften der ÜSTRA angezeigt werden. Fahrgästen wird deshalb empfohlen, ihre Verbindung möglichst kurzfristig vor Fahrtantritt zu überprüfen.

S-Bahn, Regionalzüge und sprinti nicht betroffen

Für andere Verkehrsmittel sind nach derzeitigem Stand keine streikbedingten Einschränkungen angekündigt. S-Bahn- und Regionalbahnlinien sowie das On-Demand-Angebot sprinti sind vom Warnstreik nicht betroffen.

Damit stehen insbesondere für längere Verbindungen innerhalb der Region teilweise Alternativen zum Busverkehr zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: uestra.de

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