Schwerpunktaktion bei Hannover und im Raum Schaumburg überprüft 38 Fahrzeuge im gewerblichen Güterverkehr
Hannover (pm/redk). Bei einer groß angelegten Kontrolle von Tiertransporten auf der A2 und A7 hat die Polizei am Mittwoch 17 Verstöße festgestellt. Die Schwerpunktaktion im Raum Hannover und Schaumburg diente dem Schutz des Tierwohls sowie der Überprüfung gesetzlicher Vorschriften im gewerblichen Güterverkehr.
Kontrolle auf zwei Autobahnabschnitten
Die Maßnahmen begannen am Mittwoch, 11. Februar 2026, um 08:00 Uhr und dauerten bis in den Nachmittag. Kontrolliert wurde insbesondere während der Hauptverkehrszeiten des Berufsverkehrs auf der A2 zwischen Bad Nenndorf und Garbsen sowie ab 10:00 Uhr auf der A7 zwischen Großburgwedel und Mellendorf.
Beteiligt waren die Autobahnpolizei und die Spezialisierte Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Besondere Dienste, das Bundesamt für Logistik und Mobilität sowie die Veterinärämter der Region Hannover und des Landkreis Schaumburg.
Ziel der Tiertransporte Kontrolle auf A2 und A7 bei Hannover war es, sowohl das Wohl der transportierten Tiere als auch die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen im Güterverkehr zu überprüfen.
38 Fahrzeuge überprüft
Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte 38 Fahrzeuge unter die Lupe, darunter 28 Tiertransporte. Dabei stellten sie 17 Verstöße fest.
Fünf Verstöße betrafen unmittelbar den Bereich der Tiertransporte. Beanstandet wurden unter anderem tierschutzrechtliche Vorgaben wie nicht ausreichender Platz für die Tiere oder eine mangelhafte Desinfektion der Transportflächen.
Weitere fünf Verstöße standen im Zusammenhang mit der vorgeschriebenen Nutzung digitaler Tachographen. Sieben weitere Beanstandungen betrafen sonstige Regelungen der Straßenverkehrsordnung. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.
Polizei: Kontrollen bleiben notwendig
Die Polizei bewertet die Schwerpunktkontrolle als wichtiges Instrument zur Stärkung der Verkehrssicherheit in Niedersachsen und zum Schutz des Tierwohls bei Tiertransporten.
Die vergleichsweise geringe Anzahl festgestellter Verstöße zeige, dass sich viele Transportunternehmen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben bewegen. Dennoch seien regelmäßige und unangekündigte Kontrollen erforderlich, um Missstände frühzeitig zu erkennen, konsequent zu ahnden und die Zusammenarbeit der beteiligten Behörden weiter zu intensivieren.










