Start Blaulicht Balkonbrand in Hannover-Mittelfeld: Wohnung nach Feuer unbewohnbar

Balkonbrand in Hannover-Mittelfeld: Wohnung nach Feuer unbewohnbar

Feuerwehr Hannover
Symbolbild: Feuerwehr Hannover - © Carl-Marcus Müller

Bewohnerin aus Wohnung im Weiserweg gerettet – 50 Einsatzkräfte vor Ort

Hannover (pm/redk). Balkonbrand Hannover Mittelfeld Weiserweg: Im Stadtteil Mittelfeld ist es am Samstagnachmittag zu einem Vollbrand auf einem Balkon gekommen. Eine Bewohnerin musste aus der Wohnung gerettet werden. Die betroffene Wohnung ist derzeit unbewohnbar.

Mehrere Notrufe gegen 15:30 Uhr

Gegen 15:30 Uhr meldeten mehrere Anrufende der Regionsleitstelle Hannover ein Feuer in einer Wohnung im Weiserweg in Hannover-Mittelfeld. Aufgrund der Schilderungen alarmierte die Leitstelle umgehend zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Wülfel sowie den Rettungsdienst.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich der zunächst gemeldete Wohnungsbrand als Balkon Vollbrand heraus. Flammen schlugen augenscheinlich aus den Fenstern, begleitet von massiver Rauchentwicklung. Dadurch war der Eindruck eines Wohnungsbrandes entstanden.

Bewohnerin mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung

In der Wohnung wurde eine Bewohnerin angetroffen. Sie wurde umgehend mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung dem Rettungsdienst übergeben. Nach der Behandlung konnte sie wieder entlassen werden und wurde vorübergehend anderweitig untergebracht.

Der Brandherd wurde von den unter Atemschutz eingesetzten Kräften rasch lokalisiert und das Feuer unter Kontrolle gebracht. In Brand geraten waren ausschließlich Gegenstände auf dem Balkon. Durch die starke Hitzeeinwirkung barsten jedoch die angrenzenden Fenster, sodass Rauch in die Wohnung eindrang.

Wohnung derzeit unbewohnbar

Nach Abschluss der Löscharbeiten führten die Einsatzkräfte Nachlöscharbeiten durch und entrauchten die Wohnung. Aufgrund der Rauchschäden ist die Wohnung aktuell nicht bewohnbar.

Gegen 16:50 Uhr waren die Maßnahmen beendet. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei zur weiteren Ermittlung übergeben. Angaben zur Schadensursache oder zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr nicht.

Im Einsatz waren insgesamt 18 Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst mit rund 50 Einsatzkräften.

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