Zugangsänderungen ab Mitte Mai – Bauarbeiten bis Oktober 2026 geplant
Hannover. Im Berggarten entstehen ab Anfang Mai neue barrierefreie Wege, um Besucherinnen und Besuchern künftig einen sicheren Zugang zum geplanten Schauhaus zu ermöglichen. Die Maßnahme verbessert die Erreichbarkeit ganzjährig und geht mit der Erneuerung wichtiger technischer Infrastruktur einher. Während der Bauzeit ändern sich die Zugänge vorübergehend.
Neue Wegeführung und temporäre Eingänge
Das Baufeld verläuft hinter den großen Schauhäusern im Berggarten. Ab voraussichtlich Mitte Mai werden daher einzelne Zugangswege angepasst. Der Schmuckhof, die bestehenden Schauhäuser sowie die Themengärten direkt dahinter bleiben weiterhin über das Kassenhaus erreichbar. Zusätzlich wird ein temporärer Zugang ins Freigelände an der Lindenallee eingerichtet, in unmittelbarer Nähe des Orchideenwegs.
Parallel zu den Wegebauarbeiten werden Elektro- und Bewässerungsleitungen erneuert. Ziel ist es, die technische Infrastruktur des Gartens langfristig zu modernisieren und auf kommende Anforderungen auszurichten.
Hochbau des neuen Schauhauses ab Sommer
In den Sommermonaten 2026 soll auch der Hochbau für das neue Schauhaus starten. Verzögerungen hatte es zuvor aufgrund von Problemen mit einem beauftragten Bauunternehmen gegeben. „Derzeit gehen wir von einer Fertigstellung des Neubaus in der Sommersaison 2028 aus“, sagt die Gartendirektorin Prof. Dr. Anke Seegert. Nach Abschluss der Stahlbauarbeiten folgen Glasbau, Innenausstattung und Bepflanzung. Den Abschluss bildet die Gestaltung der Außenanlagen.
Dreigeteiltes Gebäude mit vielfältiger Nutzung
Nahe des Burgwegs entsteht auf rund 1.000 Quadratmetern ein bis zu neun Meter hohes, dreigeteiltes Schauhaus. Es ersetzt das frühere Kanarenschauhaus und bietet künftig Pflanzen der Kanarischen Inseln sowie des Mittelmeerraums Raum. Ergänzend sind Flächen für wechselnde botanische Ausstellungen vorgesehen.
Ein weiterer Bereich umfasst einen Wintergarten mit Terrasse sowie Sanitäranlagen. Im dritten Gebäudeteil ziehen die tropische Riesenseerose ein und in der Wintersaison exotische Schmetterlinge. Gerade in den kälteren Monaten rechnet der Berggarten dadurch mit steigenden Besucherzahlen.
Details zur Baumaßnahme
Die Kosten für die Maßnahme liegen bei knapp 510.000 Euro. Die Bauzeit ist von Anfang Mai bis Oktober 2026 angesetzt. Die neuen Wege erhalten eine Decke aus Farbasphalt, die sich optisch an die bestehenden Wegflächen anlehnt. Die Wege werden von drei auf vier Meter verbreitert und sind so konzipiert, dass sie im Winter geräumt und bei Abendveranstaltungen beleuchtet werden können.
Kulanzangebote für Besucherinnen und Besucher
Als Ausgleich für die Einschränkungen während der Bauphase bieten die Herrenhäuser Gärten besondere Vergünstigungen an. Ab dem 18. Mai ist eine verlängerte Jahreskarte mit drei zusätzlichen Monaten erhältlich. Zudem werden Gutscheine für Einmalbesuche ausgegeben, darunter ein 2-für-1-Gutschein für den nächsten Besuch.
Am regulären Eintrittspreis ändert sich nichts: Der Eintritt beträgt weiterhin 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt.










