Tolle Aussichten für Langenhagens Innenstadt

Rathaus Langenhagen
Themenbild Rathaus Langenhagen - © Carl-Marcus Müller

Stadt ist Teil des EU-Sofortprogramms „Perspektive Innenstadt“.

Langenhagen (pm). Mit vielen spannenden Projektideen zur Förderung der Innenstadt und zur Bekämpfung der Folgen durch die Corona-Pandemie hatte sich die Stadt Langenhagen beim Niedersächsischen Ministerium für Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung um eine Teilnahme beworben – und ist dafür jetzt belohnt worden. Das Sofortprogramm widmet sich den Problemen Handelstreibender in den Innenstädten, die durch die Corona-Pandemie verstärkt in den Vordergrund rückten: Verändertes Kundenverhalten durch Ausbau des Online-Handels, Entfall kultureller und touristischer Veranstaltungen, Wegfall von Arbeitsplätzen, Abwertung von Wohn- und Gewerbeimmobilien – große Herausforderungen für Unternehmerinnen und Unternehmer. Hier setzt das Förderprogramm an und bietet finanzielle Unterstützung für die Umsetzung von Projekten, um die Situation in den betroffenen Innenstädten zu verbessern.

Mehr als 1 Million Euro Budget wurden für die Verwirklichung von verschiedenen Einzelvorhaben reserviert. Bis zum 30.06.2022 können Anträge für Projekte eingereicht werden, die bis spätestens 31. März 2023 abgeschlossen sein müssen. Die Förderung der Projekte durch das Sofortprogramm beträgt bis zu 90% der Antragssumme. „Das ist ein tolles Projekt des Landes Niedersachsen und wir freuen uns sehr, gute Projektideen in unserer Innenstadt umsetzen zu können“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer über die Zusage und fügt hinzu: „Wir hoffen natürlich, damit die Auswirkungen der Corona-Pandemie in unserer Stadt etwas abfedern zu können und neue Perspektiven anzubieten.“

Für die erste Interessensbekundung wurde ein umfangreicher Antrag mit vielen spannenden Projektideen eingereicht – eine angespannte Zeit für die Projektleiterin der ersten Antragsrunde, Carolin Ottensmeyer: „Die Frist zur Antragseinreichung war knapp und da viele verschiedene Abteilungen Ideen eingereicht haben, waren wir sehr gefordert. Daher freuen wir uns natürlich umso mehr, dass wir erfolgreich waren!“ Ab dem 18. Oktober bis zum März kommenden Jahres können jetzt die konkreten Anträge zur Förderung der Innenstädte eingereicht werden.

Alle Geschäftsbereiche der Stadtverwaltung haben Ideen zur Reaktivierung der Innenstadt und zur Förderung von Kultur und Miteinander entwickelt. Sozialdezernentin Eva Bender möchte beispielsweise die Innenstadt mit einem Festival ganz neu beleben. „Ein interessantes kulturelles Angebot zieht Besucherinnen und Besucher zurück in unsere Zentren. Wir hoffen darauf, mit der Förderung neue Impulse setzen zu können und die Menschen wieder für das Zusammensein und das lokale Angebot begeistern zu können.“

Dezernent Carsten Hettwer sieht den kommenden Monaten mit Spannung entgegen, in denen es in die tatsächliche Planungs- und Antragsphase geht: „Neben der kurzen Antragsfrist ist auch die Umsetzungsfrist der Projekte bis März 2023 natürlich eine enorme Herausforderung, ganz besonders aus baulicher Sicht, wo diverse Fristen einzuhalten sind. Nichts desto trotz haben wir großartige Ideen und freuen uns auf die Realisierung.“

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